Anfang, Sektion Publikationen,aktuelle Sektion, Publikationen, Zur nächsten Sektion springen.

Publikationen

Das vor 20 Jahren eingeführte Mammographie-Screening-Programm trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei – das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie, die am 9. Juli 2025 in Berlin vorgestellt wurde.
Die Studienergebnisse zeigen, dass unter den Frauen, die am Screening teilnahmen, die Brustkrebs-Todesfälle zwischen 20 und 30 Prozent zurückgingen. Damit kann jeder 4. Brustkrebstod in der anspruchsberechtigten Gruppe verhindert werden.
Für die Untersuchung wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 ausgewertet.
Durch diese Auswertungen wird eindrucksvoll bewiesen, dass der Nutzen des Mammographie-Screenings für die teilnehmenden Frauen erheblich größer ist als das sehr geringe Strahlenrisiko bei der Untersuchung.

Download Ergebnisbericht Mortalitätsevaluation
Aktuelle Fachpublikationen,

Jahresbericht Evaluation 2023

Im Jahr 2023 nahmen 3,1 Millionen Frauen am Früherkennungsprogramm für Brustkrebs teil. Durch das Früherkennungsprogramm konnten Karzinome in prognostisch günstigen Stadien entdeckt werden. Insgesamt wurden im Jahr 2023 knapp 19.500 Karzinome entdeckt, wobei 82 % ohne Lymphknotenbefall und 80 % der Karzinome maximal 2 cm groß waren.

Nehmen Frauen regelmäßig und im vorgegebenen Untersuchungsintervall an der Früherkennungsuntersuchung teil, ist der Vorteil der Früherkennung am deutlichsten ablesbar. Der vorliegende Bericht enthält neben querschnittlicher Darstellungen der Ergebnisse auf Ebene der Screening-Einheiten auch längsschnittliche Betrachtungen von ausgewählten Parametern in Abhängigkeit von der Teilnahmehäufigkeit und Regelmäßigkeit der Untersuchung.

Lesen Sie alle Ergebnisse im Jahresbericht Evaluation 2023.

Jahresbericht Qualitätssicherung 2023

Im Berichtsjahr 2023 wurden gut 5,9 Millionen Frauen eingeladen. 52 % dieser Frauen folgten der Einladung, so dass 3,1 Millionen Frauen untersucht wurden.

Rund 126.000 dieser Frauen erhielten eine Einladung zur Abklärung, da mindestens eine der beiden befundenden Ärztinnen oder Ärzte eine Auffälligkeit entdeckte. Bei 91.000 der wiedereingeladenen Frauen konnte dieser Verdacht durch weitere bildgebende Untersuchungen ausgeräumt werden. 35.000 Frauen wurde mittels Biopsie Gewebe zur weiteren histopathologischen Untersuchung entnommen. Dabei wurden rund 19.500 Karzinome entdeckt. Die Brustkrebsentdeckungsrate liegt bei 6,2 Karzinome auf 1.000 untersuchte Frauen.

Im Berichtsjahr 2023 erfolgte die zweite Überprüfung des deutschen Mammographie-Screening-Programms erneut mit dem Prädikat "exzellent". Die turnusmäßige Rezertifizierung fand auf Basis umfangreicher pro Referenzzentrum erhobener Daten sowie anschließender Vor-Ort-Termine hinsichtlich ihrer fachlichen Leistungen, physikalisch-technischer Qualitätssicherung, Fortbildungen, Führungsqualitäten und organisatorischen Aspekte statt. Dabei wurde von Neuem die außergewöhnliche Arbeit der Referenzzentren hervorgehoben.

Lesen Sie alle Ergebnisse im Jahresbericht Qualitätssicherung 2023.

Geschäftsbericht 2024

Das Geschäftsjahr 2024 war von der Altersgrenzenerweiterung des Programms geprägt.  Zum 01. Juli 2024 konnten sich erstmalig auch Frauen im Alter von 70 bis 75 Jahren für ei­nen Untersuchungstermin im Mammographie-Screening anmelden. Für die Umsetzung waren und sind große Anstrengungen aller Beteiligten in organisatori­scher, rechtlicher, aber auch wissenschaftlicher Hinsicht notwendig. Die Kooperationsgemein­schaft Mammographie hat diese Herausforde­rung problemlos bewältigt und wird weiterhin an der Fortentwicklung des Programms aktiv arbeiten.
Auch die Tätigkeitsbereiche und regelmäßigen Aufgaben der Geschäftsstelle wurden in diesem Jahr erfolgreich fortgeführt. Dazu gehörten u. a. die Durchführung aller geplanten Rezertifizierungsverfahren sowie die termingerechte Erstellung der Jahresberichte Evaluation und Qualitätssicherung.

Mammo Report - Daten und Fakten zum deutschen Mammographie-Screening-Programm (Januar 2024)

Für das deutsche Mammographie-Screening-Programm werden jährlich Leistungsparameter und Frühindikatoren ausgewertet. Zu den wichtigsten zählen die Einladungsrate und Teilnahmerate, die Wiedereinbestellungsrate, die Brustkrebsentdeckungsrate sowie die Stadienverteilung.

Programmbeschreibung
2002 beschloss der Bundestag einstimmig, das Mammographie-Screening-Programm in Deutschland umzusetzen. Nur drei Jahre später gingen die ersten Screening-Einheiten an den Start. Seit 2009 wird bundesweit allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zweijährlich die Teilnahme am Screening angeboten. Zwischen dem organisierten Früherkennungsprogramm und der Früherkennung in der kurativen Versorgung bestehen grundsätzliche Unterschiede. Das Mammographie-Screening umfasst ein Einladungssystem, das alle anspruchsberechtigten Frauen auf Basis von Einwohnermeldedaten zur Untersuchung einlädt. Somit ist das Screening bevölkerungsbezogen. Zusätzlich unterliegt das Mammographie-Screening-Programm einer strengen Qualitätssicherung und wird regelmäßig evaluiert.

Archiv

Archiv Jahresbericht Evaluation,

Hier finden Sie die Jahresberichte Evaluation ab 2005 und die Datei zur Hintergrundinzidenz 2016 sowie das Erratum zur Einladungsrate 2015.

Archiv Jahresbericht Qualitätssicherung,

Hier finden Sie die Jahresberichte zur Qualitätssicherung ab 2012 und zugehörige Errata (Erratum zu Abb. in den Jahresberichten 2019 und 2020).

Archiv Geschäftsberichte,

Hier finden Sie die Geschäftsberichte ab 2015.